Ein paar Wochen sind vergangen – und es ist wieder soweit: Zeit für einen neuen Besuch bei unserem vierten Familienmitglied, Cityden Oud-Zuid an der Beethovenstraat.
Während wir bei unseren vorherigen Besuchen vor allem kahle Wände und freigelegte Böden sahen, fühlte sich diesmal alles sofort anders an. Schon bevor wir das Gebäude betraten, hatte sich draußen eine Menge verändert.
Das gesamte Gebäude ist inzwischen von einem Gerüst und weißen Planen umhüllt. Von der Straße aus ist vom alten Gebäude kaum noch etwas zu erkennen. An einem sonnigen Tag gehen wir unter dem Gerüst hindurch und betreten das Gebäude. Wie schon bei den letzten Besuchen tauschen wir unsere Sneaker gegen Sicherheitsschuhe und begeben uns zum dritten Mal auf dieses spannende Abenteuer.
Drinnen gibt es noch einige Stellen, die genauso aussehen wie beim letzten Mal: ein langer, entkernter Flur mit herabhängenden Kabeln an der Decke und Decken, von denen die alte Farbe in großen Flocken abblättert. Doch je weiter wir gehen, desto deutlicher wird, dass jetzt wirklich gebaut wird. Das ist längst kein reiner Rückbau mehr – die eigentlichen Bauarbeiten haben begonnen.

Das Erste, was uns auffällt, sind die Fenster. Überall wurden bereits neue Fensterrahmen und Fenster eingebaut. An der Straßenseite, wo die viel befahrene Beethovenstraat entlangführt, hören wir im Inneren tatsächlich kaum etwas. Obwohl das Gebäude noch halb offen ist, ist es drinnen bereits erstaunlich ruhig. Genau darauf, erklärt uns unser Bauleiter, kommt es am Ende an.
Eine Etage höher zeigt uns das Baustellenteam die Dämmung. Und die ist, wie sie selbst sagen, „extra dick“. Wir dürfen sie sogar anfassen: robuste, dicke Schichten, die später maßgeblich dafür sorgen werden, dass das Gebäude warm, ruhig und energieeffizient ist. Für uns Hobby-Renovierer ist es besonders beeindruckend zu sehen, wie viel in den Wänden verschwindet, bevor man später nichts mehr davon sieht.
Die Wände sind inzwischen fast überall mit einer auffälligen rosafarben gestreiften Folie versehen: MIOFOL, bedruckt mit dem Slogan „Build to Last“. Unser Bauleiter erklärt, dass diese Schicht Feuchtigkeit und Wind abhält und das Gebäude luftdicht macht. Momentan verleiht sie den halbfertigen Etagen einen fröhlichen Rosaton – der später natürlich vollständig hinter den Wänden verschwinden wird.
Und genau diese Wände entstehen jetzt nach und nach. An einigen Stellen stehen bereits die ersten Trockenbauwände. Zum ersten Mal können wir wirklich erkennen, wo sich künftig die Apartments von Cityden Oud-Zuid befinden werden. Wo früher nur eine große, offene Fläche war, nehmen die Grundrisse nun langsam Gestalt an.

sind die charakteristischen Holzbalken noch immer freigelegt – genau wie bei unserem letzten Besuch. Es bleibt etwas Besonderes, diese historische Konstruktion zu sehen und sich vorzustellen, wie darunter schon bald ein moderner, neuer Wohnraum entsteht. Draußen wird inzwischen am Dach und an den Gauben gearbeitet. Durch ein offenes Fenster blicken wir direkt auf das Gerüst und das alte Backsteinmauerwerk.
Zum Abschluss besuchen wir einen Ort, der vielleicht einmal der schönste Platz im ganzen Gebäude wird: ein Apartment im obersten Stockwerk mit Blick über Oud-Zuid. Ein Moment, um kurz innezuhalten, sich umzusehen und sich vorzustellen, wie zukünftige Gäste hier ihren Aufenthalt bei Cityden Oud-Zuid genießen werden.
Anschließend tauschen wir die Sicherheitsschuhe wieder gegen unsere Sneaker und verabschieden uns vom Bauteam. Was für ein Unterschied zu unserem ersten Besuch! Es wird immer leichter, sich vorzustellen, wie Cityden Oud-Zuid am Ende aussehen wird. Bis bald – wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch!
Möchten Sie mehr erfahren? Dann werfen Sie einen Blick in unsere vorherigen Ausgaben des Renovation Diary!